Preisvergleich und Monitoring - Die Grundlage für intelligentes Sparen

Das Online-Shopping hat sich in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Einkaufsmethoden entwickelt, doch viele Verbraucher zahlen dabei deutlich mehr als nötig. Während die Bequemlichkeit des digitalen Shoppings unbestreitbar ist, führen impulsive Käufe, verpasste Rabattaktionen und mangelndes Wissen über clevere Spartechniken oft zu unnötig hohen Ausgaben. Mit den richtigen Strategien und bewährten Spartipps lassen sich jedoch erhebliche Summen einsparen, ohne dabei auf gewünschte Produkte verzichten zu müssen. In diesem umfassenden Ratgeber stellen wir Ihnen die zehn effektivsten Methoden vor, mit denen Sie beim Online-Shopping systematisch Geld sparen und gleichzeitig die besten Deals und Schnäppchen finden können.
Preisvergleich und Monitoring - Die Grundlage für intelligentes Sparen
Der Preisvergleich bildet das Fundament für erfolgreiches Online-Shopping und sollte bei jedem Kauf der erste Schritt sein. Verschiedene Online-Händler bieten identische Produkte oft zu unterschiedlichen Preisen an, wobei die Preisunterschiede teilweise erheblich ausfallen können. Moderne Preisvergleichsportale wie Idealo, Geizhals oder Check24 ermöglichen es, binnen Sekunden die günstigsten Anbieter für ein gewünschtes Produkt zu identifizieren. Diese Plattformen zeigen nicht nur die aktuellen Preise an, sondern informieren auch über Versandkosten, Lieferzeiten und Händlerbewertungen. Zusätzlich bieten viele dieser Dienste historische Preisverläufe, die Aufschluss darüber geben, ob der aktuelle Preis günstig ist oder ob sich das Warten auf eine Preissenkung lohnen könnte.
Automatische Preisüberwachung einrichten
Die manuelle Überwachung von Preisen kann zeitaufwendig sein, weshalb automatische Preismonitoring-Tools eine wertvolle Hilfe darstellen. Dienste wie Keepa für Amazon, PriceRunner oder die Browser-Erweiterung Honey überwachen kontinuierlich die Preise Ihrer Wunschprodukte und senden Benachrichtigungen, sobald der Preis unter eine von Ihnen festgelegte Schwelle fällt. Diese Tools speichern auch detaillierte Preishistorien, die zeigen, wann ein Produkt typischerweise im Angebot ist und wie hoch die durchschnittlichen Preisschwankungen ausfallen. Besonders bei hochpreisigen Artikeln wie Elektronik, Haushaltsgeräten oder Möbeln kann sich das Warten auf den optimalen Kaufzeitpunkt erheblich auszahlen. Viele Nutzer berichten von Einsparungen zwischen 20 und 40 Prozent, wenn sie geduldig auf Preissenkungen warten, anstatt impulsiv zum erstbesten Preis zu kaufen.
Mobile Apps für den spontanen Preisvergleich
Für das Shopping unterwegs oder beim Besuch stationärer Geschäfte bieten mobile Apps zusätzliche Spartipps durch sofortigen Preisvergleich. Apps wie Barcoo, ShopSavvy oder die Amazon-App ermöglichen es, Barcodes zu scannen und sofort Online-Preise abzurufen. Dies ist besonders nützlich, um zu überprüfen, ob ein vermeintliches Schnäppchen im Laden tatsächlich günstiger ist als die Online-Konkurrenz. Viele Einzelhändler bieten mittlerweile auch Price-Matching an, das heißt, sie passen ihre Preise an günstigere Online-Angebote an, wenn Sie entsprechende Nachweise vorlegen können. Diese Strategie kombiniert die Vorteile des Online-Shoppings mit der Möglichkeit, Produkte vor dem Kauf physisch zu begutachten.
Cashback-Programme und Treuepunkte optimal nutzen
Cashback-Programme haben sich zu einem der effektivsten Werkzeuge für langfristige Einsparungen beim Online-Shopping entwickelt. Diese Programme funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Für jeden Einkauf erhalten Sie einen bestimmten Prozentsatz des Kaufpreises zurück, entweder als Guthaben, Punkte oder direkte Rückzahlung. Etablierte Cashback-Anbieter wie Shoop, Rakuten oder iGraal arbeiten mit Hunderten von Online-Shops zusammen und bieten Rückerstattungen zwischen einem und 15 Prozent des Kaufpreises. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, diese Programme konsequent zu nutzen und die verschiedenen Angebote strategisch zu kombinieren. Viele erfahrene Online-Shopper planen ihre Einkäufe gezielt um Cashback-Aktionen herum und können so jährlich Hunderte von Euro sparen.
Kreditkarten-Cashback und Bonusprogramme
Zusätzlich zu externen Cashback-Portalen bieten viele Kreditkartenanbieter eigene Rückerstattungsprogramme an. Die Amazon Prime Visa-Karte beispielsweise gewährt zwei Prozent Cashback bei Amazon-Einkäufen und ein Prozent bei anderen Händlern. Die American Express Payback-Karte sammelt Punkte, die später in Prämien oder Gutscheine umgewandelt werden können. Durch die geschickte Kombination verschiedener Cashback-Quellen lassen sich die Rückerstattungen maximieren: Nutzen Sie ein Cashback-Portal für den Zugang zum Online-Shop, bezahlen Sie mit einer Cashback-Kreditkarte und sammeln Sie zusätzlich Treuepunkte des jeweiligen Händlers. Diese Mehrfach-Strategie erfordert etwas Planung, kann aber die Gesamtersparnis erheblich steigern. Wichtig ist dabei, stets den Überblick über die verschiedenen Programme zu behalten und die Auszahlungsbedingungen zu beachten, da manche Anbieter Mindestbeträge oder zeitliche Limits haben.
Saisonale Bonusaktionen und Multiplikatoren
Viele Cashback-Programme bieten zu bestimmten Zeiten erhöhte Rückerstattungen oder Bonusaktionen an. Während der Black Friday-Woche, vor Weihnachten oder zu anderen Shopping-Events verdoppeln oder verdreifachen sich die Cashback-Raten oft. Kluge Shopper nutzen diese Zeitfenster für größere Anschaffungen oder Geschenkekäufe und können so ihre Ersparnisse deutlich maximieren. Einige Programme bieten auch Kategorien-Boni an, bei denen bestimmte Produktgruppen wie Elektronik, Mode oder Reisen zeitweise höhere Rückerstattungen gewähren. Die Planung von Einkäufen rund um diese Aktionen erfordert etwas Geduld, zahlt sich aber langfristig aus. Erfahrene Nutzer führen oft Listen mit gewünschten Produkten und warten gezielt auf entsprechende Bonusaktionen, bevor sie zuschlagen.
Newsletter-Abonnements und exklusive Angebote
Newsletter mögen manchmal als lästig empfunden werden, doch für preisbewusste Online-Shopper stellen sie eine Goldgrube dar. Viele Online-Händler belohnen Newsletter-Abonnenten mit exklusiven Rabatten, Vorab-Informationen über Sales und speziellen Aktionscodes, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Diese Insider-Deals können Ersparnisse von zehn bis 30 Prozent bedeuten und sind oft zeitlich begrenzt, wodurch Abonnenten einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Kunden haben. Große Modehändler wie Zalando, About You oder H&M versenden regelmäßig personalisierte Angebote basierend auf dem bisherigen Kaufverhalten, während Elektronik-Händler wie MediaMarkt oder Saturn über Flash-Sales und Lagerräumungen informieren. Der Schlüssel liegt darin, Newsletter strategisch zu abonnieren und dabei eine separate E-Mail-Adresse für Shopping-Newsletter zu verwenden, um das private Postfach nicht zu überlasten.
Willkommensboni und Erstkundenrabatte
Besonders lukrativ sind die Willkommensboni, die neue Newsletter-Abonnenten erhalten. Diese reichen von festen Rabattbeträgen über prozentuale Nachlässe bis hin zu kostenlosem Versand für die ersten Bestellungen. Viele Online-Shops bieten Neukunden Rabatte zwischen zehn und 25 Prozent auf den ersten Einkauf, was bei größeren Anschaffungen erhebliche Einsparungen bedeuten kann. Einige Händler kombinieren Newsletter-Anmeldung mit der Erstellung eines Kundenkontos und gewähren dadurch zusätzliche Vorteile wie erweiterte Rückgabefristen oder Priority-Kundenservice. Es lohnt sich, vor jedem Einkauf bei einem neuen Online-Shop zu prüfen, ob Erstkundenrabatte verfügbar sind. Selbst wenn Sie den Newsletter später wieder abbestellen, können die initialen Ersparnisse beträchtlich sein.
Geburtstags- und Jubiläumsangebote
Viele Online-Händler haben erkannt, dass personalisierte Angebote zu besonderen Anlässen die Kundenbindung stärken und gleichzeitig Umsätze generieren. Geburtstags-Rabatte, Jubiläumsangebote zum Jahrestag der ersten Bestellung oder saisonale Grüße mit Rabatten sind mittlerweile weit verbreitet. Diese Angebote sind oft großzügiger als reguläre Sales, da sie als Kundenbindungsmaßnahme dienen. Manche Luxusmarken gewähren langjährigen Kunden sogar Zugang zu privaten Sales oder limitierten Editionen. Um diese Vorteile zu nutzen, sollten Sie bei der Anmeldung vollständige und korrekte Daten angeben und die Newsletter regelmäßig lesen, da viele Sonderangebote nur für kurze Zeit gültig sind. Eine organisierte Herangehensweise mit einem separaten Kalender für Shopping-Events kann dabei helfen, keine lukrativen Gelegenheiten zu verpassen.
Saisonale Sales und Shopping-Events strategisch nutzen
Das Timing spielt beim Online-Shopping eine entscheidende Rolle, da viele Produkte zu bestimmten Jahreszeiten deutlich günstiger angeboten werden. Erfahrene Schnäppchenjäger kennen die jährlichen Zyklen und planen ihre größeren Anschaffungen entsprechend. Der Black Friday und Cyber Monday im November haben sich als die umsatzstärksten Shopping-Events etabliert, doch auch andere Termine bieten erhebliche Sparpotentiale. Der Amazon Prime Day im Sommer, die Singles' Day-Aktionen im November oder die After-Christmas-Sales Ende Dezember können Ersparnisse von 30 bis 70 Prozent ermöglichen. Wichtig ist dabei, nicht nur auf die beworbenen Rabatte zu achten, sondern die tatsächlichen Preise mit den regulären Preisen der Vormonate zu vergleichen, da manche Händler die Originalpreise vor Sales künstlich erhöhen.
Jahreszeiten-spezifische Rabattmuster
Verschiedene Produktkategorien folgen vorhersagbaren saisonalen Preismustern, die sich strategisch nutzen lassen. Winterkleidung wird traditionell im Februar und März stark reduziert, wenn der Handel Platz für die Frühjahrskollektion schaffen muss. Gartenmöbel und Outdoor-Equipment sind im Spätherbst am günstigsten, während Elektronik-Artikel oft vor der Vorstellung neuer Modelle deutlich im Preis fallen. Smartphones der Vorjahresgeneration werden meist im September günstiger, wenn die neuen Modelle vorgestellt werden. Diese Muster zu kennen und entsprechend zu planen, kann zu erheblichen Einsparungen führen. Wer beispielsweise seine Gartenausstattung im Oktober kauft statt im März, kann oft 40 bis 60 Prozent sparen, auch wenn die Nutzung erst Monate später erfolgt.
Internationale Shopping-Events nutzen
Neben den bekannten westlichen Shopping-Events lohnt es sich, auch internationale Aktionen im Blick zu behalten. Der chinesische Singles' Day am 11. November hat sich zum weltgrößten Online-Shopping-Event entwickelt, und viele internationale Händler beteiligen sich mittlerweile daran. Auch der Amazon Prime Day wird inzwischen in verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Terminen veranstaltet, wodurch sich mehrere Gelegenheiten pro Jahr ergeben. Indische Festivals wie Diwali oder amerikanische Events wie Memorial Day werden zunehmend von globalen Online-Händlern aufgegriffen. Durch die Beobachtung verschiedener internationaler Shopping-Kalender können versierte Käufer das ganze Jahr über von besonderen Angeboten profitieren. Dabei ist jedoch auf mögliche zusätzliche Kosten wie Zoll oder erweiterte Lieferzeiten zu achten.
Gutscheine und Rabattcodes systematisch sammeln
Die Nutzung von Gutscheinen und Rabattcodes ist eine der direktesten Methoden, um beim Online-Shopping Geld zu sparen, doch viele Verbraucher nutzen diese Möglichkeit nicht systematisch genug. Spezialisierte Gutscheinportale wie Gutschein.de, Couponplatz oder Groupon sammeln täglich Hunderte von aktuellen Rabattcodes verschiedener Online-Händler. Diese Codes gewähren meist prozentuale Rabatte, feste Eurobeträge oder kostenlose Zusatzleistungen wie Versand oder Geschenkverpackung. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, vor jedem Online-Kauf systematisch nach verfügbaren Gutscheinen zu suchen und dabei mehrere Quellen zu nutzen. Viele Browser-Erweiterungen wie Honey, Capital One Shopping oder Rakuten durchsuchen automatisch verfügbare Gutscheine und wenden den besten verfügbaren Rabatt an, ohne dass Sie manuell suchen müssen.
Social Media und Influencer-Codes
Social Media Plattformen haben sich zu wichtigen Quellen für exklusive Rabattcodes entwickelt. Viele Online-Händler arbeiten mit Influencern zusammen und stellen deren Followern spezielle Discount-Codes zur Verfügung. Diese Influencer-Codes bieten oft bessere Konditionen als öffentlich verfügbare Gutscheine, da sie als Marketinginvestition der Unternehmen dienen. Instagram, YouTube und TikTok sind besonders ergiebige Quellen für solche Codes, wobei Beauty-, Mode- und Lifestyle-Influencer regelmäßig Kooperationen mit entsprechenden Brands eingehen. Auch Facebook-Gruppen, die sich dem Teilen von Deals und Schnäppchen widmen, sind wertvolle Ressourcen. Mitglieder dieser Communities teilen oft zeitkritische Angebote und Insider-Tipps, die außerhalb der Gruppe nicht bekannt sind. Das Folgen relevanter Accounts und die Mitgliedschaft in Deal-Gruppen kann zu erheblichen Einsparungen führen.
Stacking von Gutscheinen und Rabatten
Fortgeschrittene Sparfüchse beherrschen die Kunst des "Coupon Stacking", bei dem mehrere Rabatte kombiniert werden, um die Ersparnisse zu maximieren. Viele Online-Händler erlauben die gleichzeitige Nutzung verschiedener Rabatttypen: Ein prozentualer Gutschein kann oft mit kostenlosem Versand kombiniert werden, und Cashback-Angebote funktionieren zusätzlich zu beiden. Manche Shops bieten auch die Kombination von Neukunden-Rabatten mit Newsletter-Gutscheinen oder Treueprogramm-Vorteilen. Der Schlüssel liegt darin, die Geschäftsbedingungen der verschiedenen Angebote zu verstehen und systematisch zu testen, welche Kombinationen funktionieren. Einige Online-Shops haben Limits für die maximale Rabatthöhe, während andere großzügiger sind. Erfahrene Nutzer führen oft Listen mit den Stacking-Möglichkeiten ihrer bevorzugten Händler und können so regelmäßig Ersparnisse von 30 bis 50 Prozent erzielen.
Warenkorbabbruch und Retargeting-Angebote nutzen
Eine der wirkungsvollsten, aber wenig bekannten Spartechniken basiert auf dem strategischen Abbruch des Kaufvorgangs. Viele Online-Händler haben erkannt, dass ein erheblicher Anteil der Kunden den Warenkorb füllt, aber den Kauf nicht abschließt. Um diese potentiellen Verkäufe zu retten, versenden sie automatisierte E-Mails mit besonderen Angeboten an Kunden, die ihren Warenkorb verlassen haben. Diese "Abandoned Cart"-E-Mails enthalten oft Rabattcodes zwischen fünf und 25 Prozent oder andere Anreize wie kostenlosen Versand. Die Strategie funktioniert besonders gut bei höherpreisigen Artikeln und Händlern, die starken Wettbewerb haben. Timing ist dabei entscheidend: Die meisten Retargeting-E-Mails werden innerhalb von 24 bis 72 Stunden nach dem Warenkorbabbruch versendet.
Optimale Timing-Strategien
Um Warenkorbabbruch-Angebote zu maximieren, sollten Sie den Prozess strategisch angehen. Füllen Sie den Warenkorb mit gewünschten Artikeln, gehen Sie bis zum letzten Schritt des Checkout-Prozesses und verlassen Sie dann die Website, ohne zu kaufen. Stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mail-Adresse im System hinterlegt ist, entweder durch vorherige Käufe oder durch die Erstellung eines Kundenkontos. Verschiedene Händler haben unterschiedliche Zeitfenster und Rabatthöhen für ihre Retargeting-Kampagnen. Manche versenden mehrere E-Mails in steigender Rabatthöhe, wenn der erste Versuch erfolglos bleibt. Luxury-Brands sind oft zurückhaltender mit solchen Angeboten, während Fast-Fashion-Händler und Elektronik-Shops aggressivere Rückgewinnungsstrategien fahren. Geduld zahlt sich aus: Manchmal kommen die besten Angebote erst nach einer Woche oder mehr.
Browser-basierte Retargeting-Anzeigen
Neben E-Mail-Kampagnen nutzen Online-Händler auch Browser-basierte Retargeting-Anzeigen, um abgesprungene Kunden zurückzugewinnen. Diese Anzeigen erscheinen auf anderen Websites und Social Media Plattformen und enthalten oft spezielle Rabattangebote für die zuvor betrachteten Produkte. Durch das bewusste Browsen von Produkten, ohne sofort zu kaufen, können Sie diese Retargeting-Maschinerie zu Ihrem Vorteil nutzen. Die Anzeigen werden personalisiert basierend auf Ihrem Browsing-Verhalten und enthalten oft attraktivere Konditionen als die regulären Angebote des Händlers. Manche Unternehmen bieten sogar dynamische Rabatte an, die sich erhöhen, je länger Sie mit dem Kauf warten. Diese Strategie erfordert etwas Geduld und die Bereitschaft, Cookies und Tracking zu akzeptieren, kann aber zu erheblichen Einsparungen führen.
Alternative Zahlungsmethoden und Finanzierungsoptionen
Die Wahl der richtigen Zahlungsmethode kann einen überraschend großen Einfluss auf die Gesamtkosten eines Online-Kaufs haben. Verschiedene Zahlungsanbieter bieten unterschiedliche Vorteile, von Cashback über Käuferschutz bis hin zu speziellen Finanzierungskonditionen. PayPal beispielsweise gewährt oft erweiterten Käuferschutz und ermöglicht einfache Rückerstattungen bei Problemen. Kreditkarten bieten häufig Cashback-Programme und zusätzliche Versicherungsleistungen für gekaufte Waren. Moderne "Buy Now, Pay Later"-Dienste wie Klarna, Afterpay oder PayPal Pay in 4 ermöglichen es, Käufe in zinslosen Raten zu bezahlen, was bei größeren Anschaffungen die finanzielle Belastung reduziert. Einige Online-Händler gewähren sogar Skonto bei bestimmten Zahlungsmethoden oder bieten exklusive Deals für Nutzer spezifischer Payment-Services.
Kryptowährungen und alternative Bezahlsysteme
Ein wachsender Trend im Online-Shopping ist die Akzeptanz von Kryptowährungen und alternativen Bezahlsystemen. Manche Online-Händler bieten Rabatte für Kunden an, die mit Bitcoin, Ethereum oder anderen Kryptowährungen bezahlen, da diese Zahlungsmethoden geringere Transaktionskosten verursachen. Auch regionale Bezahlsysteme wie SOFORT, Giropay oder EPS bieten manchmal Vorteile wie reduzierten oder kostenlosen Versand. Geschenkgutscheine können eine weitere Sparstrategie darstellen: Manche Plattformen verkaufen Gutscheine für Online-Händler mit Rabatten von fünf bis 15 Prozent. Websites wie Raise, Gift Card Granny oder lokale Tauschbörsen ermöglichen den Kauf vergünstigter Geschenkgutscheine, die dann für reguläre Einkäufe verwendet werden können. Diese Methode erfordert etwas Planung, kann aber besonders bei größeren oder regelmäßigen Einkäufen zu beträchtlichen Einsparungen führen.
Ratenkauf und Finanzierungsangebote strategisch nutzen
Moderne Finanzierungsoptionen können bei geschickter Nutzung zu indirekten Ersparnissen führen, auch wenn sie nicht direkt die Produktpreise reduzieren. Null-Prozent-Finanzierungen ermöglichen es, größere Anschaffungen über mehrere Monate zu verteilen, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen. Dies kann besonders vorteilhaft sein, wenn gleichzeitig Cashback oder andere Rabatte genutzt werden können. Einige Händler bieten bessere Konditionen für finanzierte Käufe an, da sie dadurch eine höhere Kundenbindung erreichen. Wichtig ist dabei, stets die Gesamtkosten im Blick zu behalten und nur dann zu finanzieren, wenn die monatlichen Raten problemlos zu stemmen sind. Vorzeitige Rückzahlungen sind oft möglich und können zusätzliche Vorteile bringen. Manche Finanzierungsanbieter gewähren auch Treuepunkte oder Cashback für pünktliche Zahlungen.
Membership-Programme und Premium-Abonnements
Premium-Mitgliedschaften wie Amazon Prime, Zalando Plus oder andere Händler-spezifische Programme können sich trotz der jährlichen Kosten finanziell lohnen, wenn sie strategisch genutzt werden. Amazon Prime kostet beispielsweise 69 Euro jährlich, bietet aber kostenlosen Versand, der sich bereits bei wenigen Bestellungen amortisiert. Zusätzlich erhalten Prime-Mitglieder oft exklusiven Zugang zu Lightning Deals, frühere Zugriffe auf Sales und spezielle Prime-Day-Angebote. Zalando Plus-Mitglieder profitieren von kostenlosem Expressversand und erweiterten Rückgabefristen, was besonders bei Mode-Einkäufen mit unsicherer Passform wertvoll ist. Die Entscheidung für eine Mitgliedschaft sollte basierend auf dem individuellen Einkaufsverhalten getroffen werden: Wer regelmäßig bei einem bestimmten Händler kauft, kann durch die Mitgliedschaft erheblich sparen.
Familienabonnements und Sharing-Optionen
Viele Premium-Programme bieten Familien- oder Sharing-Optionen, die die Kosten pro Person reduzieren. Amazon Prime kann mit bis zu zwei Erwachsenen und vier Kindern geteilt werden, wodurch sich die Jahreskosten auf mehrere Personen verteilen. Ähnliche Sharing-Modelle gibt es bei Streaming-Diensten, Cloud-Storage-Anbietern und anderen digitalen Services. Diese Optionen zu nutzen kann die Kosten-Nutzen-Rechnung erheblich verbessern. Wichtig ist dabei, die Nutzungsbedingungen zu beachten und sicherzustellen, dass alle Beteiligten die Vorteile auch tatsächlich nutzen können. Manche Programme bieten auch Studenten- oder Seniorenrabatte, die zusätzliche Einsparungen ermöglichen. Bei der Bewertung von Membership-Programmen sollten nicht nur die direkten Versandkostenersparnisse, sondern auch zusätzliche Vorteile wie Streaming-Inhalte, Cloud-Speicher oder exklusive Deals berücksichtigt werden.
Unternehmens- und Gruppen-Mitgliedschaften
Ein weniger bekannter Spartipp sind Unternehmens- oder Gruppen-Mitgliedschaften, die oft deutlich bessere Konditionen bieten als individuelle Accounts. Viele Arbeitgeber haben Corporate-Accounts bei großen Online-Händlern, die Mitarbeitern Zugang zu speziellen Rabatten gewähren. Universitäten, Vereine oder andere Organisationen bieten manchmal ähnliche Vorteile. Auch Berufsverbände oder Alumni-Netzwerke können Zugang zu exklusiven Shopping-Vorteilen vermitteln. Es lohnt sich, bei HR-Abteilungen, Vereinsvorständen oder anderen relevanten Stellen nachzufragen, welche Shopping-Benefits verfügbar sind. Manche Unternehmen haben auch Partnerschaften mit Cashback-Anbietern oder gewähren zusätzliche Rabatte bei bestimmten Händlern. Diese institutionellen Vorteile werden oft nicht aktiv beworben, können aber erhebliche Einsparungen ermöglichen.
